Blitzartig kam ich zur Besinnung und befreite mich aus den Armen von Rafa. Ich setzte mich hin und holte erstmal tief Luft. Erst dachte ich es wäre jemand reingekommen aber es war wohl draußen gewesen. Oh Gott, was machte ich hier nur!? Meine Begeisterung war urplötzlich verflogen. Gewissermaßen war ich über mich selbst erschrocken. Das es soweit kommt hätte ich nicht gedacht. Ich wüsste zu gerne wieso ich es nicht schaffe mich von Rafa fernzuhalten. Wenn er vor mir steht und mich mit so einem verführerischen Blick ansieht, brennen bei mir sämtliche Sicherungen durch und ich vergesse mich total. Leider tat es auch noch viel zu gut alles, es war zu aufregend. Da ich es nicht bereue, hatte ich auch kaum Motivation so was in Zukunft zu verhindern.
Ich hasse es das er so eine Kontrolle über mich hat. Ein bisschen mehr hätte ich schon gerne von Rafa. Ja, ich hatte einen Freund und das war nicht Rafa aber ich konnte es auch nicht ändern. Mir fiel es richtig schwer mich gegen das ganze zu wehren. Wenn nicht alles so kompliziert wäre, ich hätte Rafa sicher längst vernascht. Das er dem nicht abgeneigt war machte es auch nicht besser. Es war verdammt verlockend alles, ich fühlte mich doch ein wenig geschmeichelt das Rafa offensichtlich weit mehr als nur freundschaftliches Interesse an mir hat. Genau das war auch das Dilemma in dem ich mich befand. Einerseits wollte ich das genießen aber mein schlechtes Gewissen meldete sich dann immer und sagte mir das es falsch ist. Ich schluckte noch mal kräftig und drehte dann langsam meinen Kopf. Rafa lag hinter mir auf der Seite und sah schweigend zu mir.
Ich schlug mir die Hände vors Gesicht und lehnte mich wieder nach hinten, bis ich wieder auf dem Rücken lag. Alles Nachdenken war zwecklos, es brachte nichts. Nach ein paar Minuten hatte ich mich wieder etwas beruhigt und drehte meinen Kopf zur Seite. Rafa lag immer noch so da wie vor ein paar Minuten und sah zu mir. “Ziehe dir etwas an!“ Er blieb liegen ohne zu reagieren. Das hatte ich eben ernst gemeint, ich kann nicht nachdenken weil ich keinen klaren Gedanken hinkriege wenn ich ständig zu Rafa sehen muss. “Du hättest mich ja nicht ausziehen müssen!“
Ja ja, soll ich mich jetzt noch bei ihm bedanken das er nicht noch mehr auszieht oder wie? Alex schläft nichts schlimmes ahnend während ich mich mit meinem Ex vergnüge. Das er mit im selben Haus ist war eine echte Horrorvorstellung und leider auch noch die Realität. Es gab nur einen Ausweg, ich muss sofort hier weg und denke nie mehr daran! “Ich muss los” Murmelte ich leise und setzte mich wieder hin. “Diana”
Da ich nichts sagte aber immerhin sitzen blieb, legte er eine Hand auf meine Schulter um mich vom aufstehen abzuhalten. Ich blieb zwar sitzen, traute mich aber nicht Rafa anzusehen. Ich spürte schon wie er näher rückte bevor er mich von hinten umarmte. Spätestens dann war es zu spät um zu gehen. Mir war klar, das ich ab dem Moment wo er mich umarmt verloren habe. Ich schloss meine Augen und lehnte mich nach hinten in seine Arme. Die Nähe zu Rafa tat richtig gut außerdem roch er wieder unverschämt gut. Zu dumm, das ich ihm vorhin sein Shirt ausgezogen hatte, die ganze Nähe zu ihm war eindeutig zu viel.
Ich driftete gedanklich wieder ganz weit weg und versank in Fantasien. Konnten wir nicht einfach so sitzen bleiben? Ich fühlte mich als wäre ich wieder 16, in meinem Bauch war das gleiche Kribbeln wie damals. Mit Alex war es irgendwie anders, ich will nicht sagen schlechter aber eben anders.
Ich weiss nicht wie lange wir da saßen, am liebsten würde ich in den Armen von Rafa schlafen. Leider ging das nicht aber wenn es irgendeine Möglichkeit gegeben hätte, ich hätte nicht lange überlegt. Kurz kam ich ins schwanken einfach nachzugeben, egal welche Konsequenzen das hat. Sicher wäre Alex nicht begeistert wenn er morgen früh aufwacht und mich mit Rafa in einem Bett findet. Vielleicht sollte ich mir den grenzenlosen Egoismus einfach mal erlauben und das tun wozu mir eben ist. Wenn ich das aber tue, dann würde das bedeuten das ich Alex betrüge.
War eine Nacht mit Rafa wirklich den ganzen Ärger wert? Mühselig löste ich mich etwas aus seiner Umarmung, am liebsten hätte ich mich gleich wieder zurückgelehnt. “Ich muss los” Sagte ich dann wieder leise und vermied es ihn anzusehen. “Bleibe hier” Er sollte aufhören mir so was vorzuschlagen bevor ich es mir noch überlege! “Es geht nicht” ”Warum nicht?” Er rückte wieder näher und küsste mich sanft am Hals. “Ich weiss, das du das genießt” Wie er das so in mein Ohr flüsterte, ich schmolz gleich wieder dahin.
Damit hatte er aber leider vollkommen Recht! Mir war klar, das ich ihm nichts vormachen kann, er würde mir nie glauben das mir nichts an ihm liegt. Ich schloss meine Augen wieder und versuchte an gar nichts mehr zu denken. “Trotzdem, ich habe dir doch schon hundert mal erklärt wieso es nicht geht” Sagte ich nach ein paar Sekunden mit schwindendem Widerstand. Ich tendierte immer mehr dazu einfach das zu tun wonach mir gerade ist ohne auch nur einen Gedanken an mögliche Konsequenzen zu verschwenden.
Rafa machte ja mehr als deutlich das er sich nur zu gerne darauf einlassen würde. Was wenn ich das gleiche tue wie Rafa und Alex einfach abserviere? Er wäre sicher ziemlich verletzt aber darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. Wenn ich nur wüsste, das es genauso ist wenn der Urlaub hier vorbei ist. Rafa ist zu süß aber er ist eben auch ein bekannter Tennisspieler der nie Freizeit hat. Trotzdem war es sehr verlockend. Vielleicht sollte ich auch aufhören vor meinen eigenen Gefühlen wegzulaufen. Das tat ich auch nur aus Angst vor den möglichen Konsequenzen.
Ich müsste zweifellos mein komplettes Leben umstellen wenn ich mit Rafa zusammen sein will. Es ist nicht so das ich das nicht tun würde aber da müsste ich vorher wissen, das Rafa voll hinter mir steht wenn ich das schon alles wegen ihm riskiere. Das war aber alles ganz weit weg, noch waren wir hier. Wie sieht das denn aus wenn ich Alex abserviere und in der gleichen Minute mit Rafa auftauche?
Ja gut, ich machte mir schon die letzten zwei Monate Gedanken. Ich dachte früher auch ab und zu daran aber mit dem Unterschied das ich damals keinen Kontakt zu Rafa hatte und er somit für mich auch nicht greifbar war. Das hatte sich jetzt ja geändert.
Als ich wieder aufwachte, streckte ich mich und blinzelte dann mit den Augen vorsichtig. Meine Müdigkeit war in der nächsten Sekunde aber sofort verflogen als ich Rafa neben mir liegen sah. Genauer gesagt lag er direkt an mir und sein Arm lag über meinem Bauch. Oh nein! Ich war also wirklich hier eingeschlafen und ich bereute es nichtmal. Es dauerte aber nur Sekunden bis ich mich von dem morgendlichen Schreck erholte.
Ich könnte mich daran gewöhnen neben Rafa zu schlafen. Er gibt mir das Gefühl was besonderes zu sein und wenn er mich dann noch so küsst, ist es sowieso aus bei mir. Mir war klar, das es an ihm lag, das ich jetzt noch etwas an hatte. Wenn er sich nicht zurückgehalten hätte, ich hätte sowieso nicht nein sagen können. Ich war mir auch ziemlich sicher, das es ihm gewissermaßen schwer fiel sich zu beherrschen und die Situation nicht auszunutzen. Ihm war wohl klar, das er sich damit alles verspielt hätte.
Das er es nicht ausgenutzt hat gibt mir noch mehr zu denken, wieso musste er auch immer das Richtige tun? Kann er nicht einfach irgendwas dummes tun, das es mir leichter fallen würde von ihm los zu kommen? Als mir auffiel das es schon hell ist draußen, bekam ich wieder Panik. Gott weiss wie spät es ist! Wie gut das Rafa eine Uhr hatte, ich schielte darauf und setzte mich vorsichtig hin um ihn nicht zu wecken.
Zum Glück war es erst kurz nach 8, um diese Zeit ist noch niemand wach. Puh, war ich froh! Ich sah nach hinten und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, Rafa sah selbst wenn er schläft noch gut aus. Ich hätte vor einer Woche nicht gedacht, das ich noch mal neben ihm aufwachen würde. Mir war's als würde ich das eben träumen aber es war kein Traum. Am liebsten würde ich mich gleich wieder hinlegen und so nah es ging an ihn rücken.
Ich strich ihm ein paar Haarsträhnchen aus dem Gesicht und beobachtete ihn ein paar Minuten, das könnte ich stundenlang tun. Wenn ich nicht befürchten müsste, das jemand vor uns wach wird, würde ich ihn so lange beobachten bis er aufwacht. Es fiel mir auch sehr schwer die Finger von ihm zu lassen, ich würde liebend gerne von oben bis unten Küsse auf ihm verteilen. Bevor ich auf noch dümmere Ideen komme, stand ich leise auf und verließ das Zimmer.
Kurz lauschte ich, es war kein Ton zu hören. Ich lief in die Küche und würde mich dann mal um das Frühstück kümmern. Nebenbei kann ich ja überlegen wie ich mich rausrede. Mein Glück war ja das alle noch schliefen. Juli und Tomeu würde ich sagen das ich munter war und nicht mehr schlafen konnte und bei Alex hängt es davon ab ob er noch mal wach war und gemerkt hat das ich woanders übernachtet habe.
Wenn nicht würde ich ihm auch sagen das ich nicht mehr schlafen konnte und schon immer aufgestanden bin. Das war ja um Haaresbreite noch mal gut gegangen. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn ich nicht aufgewacht wäre und alle mitbekommen hätten, das ich es vorziehe nicht neben meinem Freund zu schlafen. So ein leicht bitterer Beigeschmack blieb, es wurde immer schlimmer je mehr ich mich auf Rafa einlasse.
Ob ich will oder nicht, ich hintergehe Alex immer mehr und entferne mich auch immer mehr von ihm. Rafa schaffte es innerhalb weniger Tage ein komplettes Chaos anzurichten. Wenn ich es nicht wüsste würde ich sagen der macht das extra.
Vielleicht hat er ja ein Egoproblem und will sich selbst was beweisen indem er es direkt darauf anlegt um mich rumzukriegen egal mit welchen Mitteln. Obwohl das nicht so richtig passte, Rafa machte so was eigentlich nicht um sein Ego zu pushen. Das er sich in den sieben Jahren so grundlegend geändert hat, konnte ich mir auch nur schwer vorstellen.
“Buenas días” Ich drehte mich um und dachte so, wenn man vom Teufel spricht oder besser daran denkt. Rafa gähnte und lehnte sich dann seitlich an den Küchenschrank. So leicht verschlafen und mit zerwühlten Haaren sah er echt zum anbeißen aus. Ich musste mich zwingen an etwas anderes zu denken, sonst fange ich noch an mit sabbern. “Bon dia, auch schon ausgeschlafen?” ”Mhh, ich kann ja nicht den ganzen Tag verschlafen” Ich trank einen Schluck Kaffee und liess mich auf einem Hocker an der Bar nieder. ”Das scheinen die anderen anders zu sehen” Meinte ich so als Anspielung auf Alex, Tomeu und Juli und stellte eine Tasse chocolate espeso vor Rafa auf den Tresen. “Ich bin aufgewacht als du gegangen bist um genau zu sein”
Jetzt fängt er wieder an aber ich wusste, das ich nicht drumrum komme. “Ich ähhm hatte auch nicht geplant neben dir zu schlafen” ”War's so schlimm?” Ich rollte nur mit den Augen. “Bueno, ich weiss das du das nicht geplant hast, es tut mir leid das ich dich dazu überredet habe” Schob er gleich noch mit einem verlegenen Lächeln hinterher. Von wegen es tut ihm leid, ich weiss doch genau, das er das so wollte! Vermutlich hätte er auch Stress mit Alex dafür in Kauf genommen. “Wird nicht wieder vorkommen” Sagte ich trocken und vermied es ihn anzusehen. Das war mein voller Ernst, so was würde mir sicher nicht noch mal passieren. Ich muss verrückt gewesen sein meine Beziehung aufs Spiel zu setzen weil Rafa mal eben der Meinung ist das er doch Interesse an mir hat!
Mir kam es fast so vor als wäre ich eine Trophäe die Rafa um jeden Preis gewinnen will. “Bist du dir da sicher?” Fragte er nach ein paar Minuten. Ich sah ihn nur mit einem ernsten Gesicht an. “Sí!” Er kam näher und liess sich mit etwas Sicherheitsabstand neben mir auf einem Barhocker nieder. “Fängt es jetzt wieder an?” ”Was?” Fragte ich nur mit einem abweisenden Blick und hoffte das er einfach aufhört mit dem nachbohren. Ich wusste genau worauf er hinaus will. Er glaubt sicher das ich doch noch schwach werde und was dummes tue wenn er nur lange genug nervt. “Das du dich mit Händen und Füssen gegen deine Gefühle wehrst” Autsch, das hatte gesessen!
Muss er das auch so direkt sagen? Und dann auch noch alles in einem Satz. Die Wahrheit war manchmal echt bitter zu hören. Mein Hals wurde trocken und ich kam innerlich ins schwitzen. Da ich in Bedrängnis war, fühlte ich mich zur Verteidigung genötigt. “Ich weiss ja nicht was du dir so zusammenreimst aber ich muss dich leider enttäuschen. Ich liebe Alex” Im selben Moment wurde mir klar, das ich eben einen Fehler gemacht hatte. Ich war mir ja selbst schon nicht mehr sicher was ich von Alex will, wie sollte ich dann Rafa davon überzeugen das ich glücklich bin mit Alex? Er zog erst ein kurzes Lächeln und trank dann einen Schluck.
Einen Augenblick später war sein Gesicht aber genauso ernst wie zuvor. “Du lügst” Ich war für einen Moment sprachlos. Das war die gerechte Antwort auf meine dumme Äußerung von eben. Schon schlimm, das er es schaffte mir mit zwei Wörtern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich fühlte mich richtig unwohl, wie als hätte mir jemand meinen Schutzschild weg genommen. Da ich vor Schreck nicht wusste was ich sagen sollte sah ich nach unten auf die Fliessen und überlegte fieberhaft. Nach einer Weile spürte ich seine Hand unter meinem Kinn.
Er hob meinen Kopf, das ich ihn ansehen musste, was mir wirklich schwer fiel. “Ich weiss genau, das du letzte Nacht nicht no gesagt hättest” “Warum machst du das?” Fragte ich leise als ich mich wieder im Griff hatte. “Weil ich nicht will das du unglücklich bist” ”Dann lass mich endlich in Ruhe!” ”Das kann ich nicht. Ich weiss, das dir die Küsse gestern Abend nicht egal waren. Warum sträubst du dich so? Ich will dir nichts schlechtes” Ich holte tief Luft und ging einen Schritt von ihm weg.
“Ist schon ok. Ich komme schon klar” Er nickte leicht mit dem Kopf und sagte nichts mehr auch wenn ich das Gefühl hatte, das er am liebsten noch viel mehr sagen würde. Ich wollte ja erst sagen, das er aufhören soll sich einzumischen weil es ihn schon lange nichts mehr an ging aber mir war klar, wie das bei ihm ankommen würde. Ich wollte ihm nicht absichtlich vor den Kopf stoßen. Ganz leicht hatte ich den Verdacht, das ich Rafa nicht so einfach los werde. Wenn der sich erstmal was in den Kopf gesetzt hat, setzt er alles daran das auch zu erreichen.
Zu meiner Rettung tauchte Juli dann auf. Sie wunderte sich zwar, das ich so früh schon wach war und Rafa auch aber sie sagte nichts weiter. Alex tauchte erst kurz vor um 10 auf. Natürlich wunderte er sich auch das ich schon wach war aber er fragte nicht weiter nach. Seinem Verhalten nach zu urteilen hatte er nicht gemerkt, das ich die ganze Nacht nicht da war nicht nur die zwei Stunden. Ich musste mit aller Macht mein schlechtes Gewissen verdrängen.
Er tat so als wäre nichts gewesen, das machte es noch schlimmer. Wir gingen dann erstmal alle wieder zum Strand. Juli sass bei Tomeu mit auf dem Handtuch und Alex schien besonders an mir zu hängen heute da er so nah es ging an mir lag und versuchte zu lesen. Alex war ja durch sein Buch abgelenkt also drehte ich meinen Kopf etwas und sah zu Rafa. Er sass ungefähr drei Meter entfernt auf seinem Handtuch und sah mit einem ernsten Gesicht zu mir.
Sein Blick sah so aus als wenn er mich gleich umbringen will. Was er dachte sah ich ihm schon an. Vermutlich passt er mich irgendwann heute Abend alleine ab und wirft mir vor, das ich auf seinen Gefühlen rumtrampeln würde indem ich vor seinen Augen mit Alex zusammen bin. Ein bisschen konnte ich Rafa verstehen, ich wollte auch nicht das er denkt es ist mir egal ist was mit ihm ist. Ich wollte ihn doch nicht absichtlich verletzen.
Jetzt fehlte es ja nur noch das ich wegen Rafa ein schlechtes Gewissen bekomme weil ich weiss das es ihn stört das ich mit Alex zusammen bin. Ich kann mich aber nun mal nicht teilen. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Alex mich umarmte und dann auch noch versuchte mich zu küssen. Das war echt too much! Ich konnte das einfach nicht.
Unmöglich kann ich mich auf Alex einlassen wenn ich weiss das Rafa dadurch todunglücklich ist. Ich drückte ihn von mir weg und stand auf. “Ich äh, gehe mal ins Wasser” Er blieb liegen und sah mich leicht verdattert an. “Ok” Schnell drehte ich mich um und verschwand ins Meer um weiteren Fragen zu entgehen.
Das war echt zu viel für meine Nerven. Ich kann nicht mit Alex knutschen wenn ich weiss das Rafa uns beobachtet. Vielleicht wär's mir ja auch lieber wenn Rafa versuchen würde mich zu küssen und nicht Alex. Oh Gott, es fing wieder an! Ich verfalle in Tagträume über meinen Ex. Ich wusste das es ein Fehler war in den Armen von Rafa zu schlafen. Das zeigt mir nur was ich haben könnte und irgendwie auch wollte. Nur was mache ich mit Alex?
Ich kann doch nicht zu ihm hingehen und sagen das ich es mir plötzlich anders überlegt habe und nicht mehr mit ihm zusammen sein will. Wenn er wüsste, das Rafa dahinter steckt flippt der aus. Am Ende glaubt er noch es ist weil Rafa Unmengen an Geld hat und bekannt ist. “Diana” Ich drehte mich im Wasser um und sah Rafa in meine Richtung schwimmen. Ich rollte erstmal kurz mit den Augen, was will der hier? “Was?” Fragte ich als ich wieder etwas Richtung Strand geschwommen war damit ich stehen konnte. Rafa kam näher und stellte sich dann hin.
Es sah aus als würde er überlegen was er sagen wollte. “Nada” Kam es dann nur. Nichts? Ich glaube kaum das er extra ins Wasser gekommen ist um mir zu sagen das nichts ist. “Du kommst extra ins Wasser um mir zu sagen das nichts ist?” Hakte ich weiter nach. Kurz zog er das umwerfende Lächeln. “No aber es hat sich schon erledigt” ”Ok, wie du meinst”
9 November 2009
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